Hypnose Angst Panikattacken Phobie Zwänge

Hypnose bei Ängsten, Panikattacken, Phobien & Zwängen

Die Hypnose ist eine gute und effektive Möglichkeit, mit Ängsten, Phobien und Zwängen zu arbeiten. Im Folgenden erhalten Sie erste Informationen zu der Behandlung dieser Themen. 

Zwänge

Oft haben Menschen, die mit Zwangsstörungen zu mir kommen, schon einen langen Leidensweg hinter sich und teilweise bereits einiges unternommen, um ihr Leiden zu lindern. 

Die Wissenschaft geht bei der Entstehung von Zwängen von einer sogenannten multifaktoriellen Genese aus, was soviel bedeutet wie, dass biologische, psychologische und weitere externe Faktoren eine Rolle spielen.​

Neue Untersuchungen zum Thema Zwangsstörungen zeigen, dass nicht, wie oft angenommen, die Lösung in der Bearbeitung der Kindheitskonflikte zu finden ist, sondern eine Überaktivierung eines bestimmten Bereichs des Gehirns für die Störung (mit-)verantwortlich sein kann. 

 

Dieser Ansatz erklärt auch, warum oft klassische Therapien nicht den erwünschten Erfolg bringen. 

Da man durch die Hypnose auch Einfluss auf das Gehirn nehmen kann, bietet sich hierdurch die Möglichkeit, positiv auf diesen überaktivierten Bereich einzuwirken und dadurch die Zwänge zu reduzieren oder zu beseitigen.

Ich greife diesen aktuellen Stand der Forschung in meinem Therapieansatz auf und gehe bei der Behandlung von Zwangsstörungen i.d.R. wie folgt, zweigleisig vor:

1) Behandlung und Veränderung der Denk- und Handlungsabläufe, sowie der Störung im Gehirn

Dies geschieht über eine Kombination aus Verhaltenstherapie mit hypnotischer Verstärkung, sowie der suggestiven Hypnose.

2) Hypnotische Tiefenentspannung, zur Reduktion der Überaktivierung.

Oft werden Zwänge durch inneren Stress (Angst, Druck, ...) deutlich verstärkt. Über eine spezielle Tiefenentspannungshypnose kann man hier sehr gut ansetzen, um den Stress zu reduzieren und den Betroffenen zunehmend mehr zur Ruhe zu bringen. Dadurch bekommen Sie  oft überhaupt erst eine Wahl, den Zwängen widerstehen zu können. Außerdem wird hierdurch der überaktivierte Teil des Gehirns heruntergefahren.

 

In manchen Fällen gibt es auch einen konkreten und eindeutigen Auslöser für die Zwangsstörung. Hier ist es wichtig, auch diesen aufzulösen, da dies für die emotionale Ausgeglichenheit (innerer Stress), wichtig ist. Hierfür nutze ich die ursachenorientierte Hypnose und ggf. die Verhaltens- oder Gesprächstherapie.

Behandlungsdauer

Es ist sinnvoll für die Behandlung vier Sitzungen im Zeitraum von 4-5 Wochen anzusetzen. Trotz der Komplexität der Zwangsthematik, verbessern sich die Symptome erfahrungsgemäß in vielen Fällen innerhalb dieses Zeitraums deutlich oder verschwinden ganz. Folgetermine sind daher i.d.R. nicht notwendig, aber selbstverständlich möglich.
Für das Erstgespräch sind 90 Minuten und für die drei Folgesitzungen jew. 60 Minuten notwendig. 
Sie können (und sollten) den Prozess aktiv durch Selbsthypnose und Ihre Mitarbeit unterstützen. 

Ängste / Panikattacken

Angst ist ein Gefühl, dass zum Leben dazugehört. Ängste warnen uns vor Gefahr und dienen unserem Schutz. Allerdings kann es passieren, dass sich auch in eigentlich ungefährlichen Situationen überwertige Ängste oder Panikattacken ausbilden und dies vielleicht sogar zum Dauerzustand wird. Dies wird oft als höchst lebenseinschränkend und bedrohlich empfunden. 

Die Hypnose bietet zahlreiche Möglichkeiten mit Ängsten (einschließlich Panikattacken) zu arbeiten, um Sie von diesem lähmenden Gefühl zu befreien und Ihnen wieder ein angenehmes und entspanntes Leben zu ermöglichen. 

 

In meiner Praxis verwende ich moderne Techniken der Hypnosetherapie, um Sie effektiv und nachhaltig von Ihren unangemessenen Ängsten zu befreien.

Das Vorgehen orientiert sich dabei stark an der Art der Angst und auch an Ihren Wünschen. 

In vielen Fällen ist es möglich über die hypnotische Desensibilisierung oder auch eine Kombination aus Hypnose und EMDR, die Ängste oder Panikattacken zu reduzieren und aufzulösen. Diese Behandlungsform wird von vielen i.d.R. als sehr angenehm empfunden, da es nicht notwendig ist, tief in die unangenehmen Gefühle einzutauchen. 

In manchen Fällen geht es mehr um die Glaubenssätze, die zu Ängsten führen. Auch diese kann man über die Hypnose, teilweise in Kombination mit Elementen aus der Verhaltenstherapie, meist gut auflösen.

Es gibt auch Fälle, da muss man etwas tiefer gehen und die Gründe, die hinter der Angst stehen, auflösen. Dabei greife ich auf die Hypnoanalyse als ursachenaufdeckende Methode zurück. Hierbei führe ich Sie, mit Hilfe einer Altersregression, zu jener Situation in Ihrem Leben zurück, in der Ihre Angst ursächlich entstanden ist. In dieser Situation, die meistens im Wachbewusstsein gar nicht als ursächlich erkannt wird, hat sich jene Denkgewohnheit in Ihrem Unterbewusstsein verankert, die heute automatisch Ihre Angst entstehen lässt. Durch Auflösen des auslösenden Ereignisses, können sich dann auch die daraus resultierenden Ängste auflösen.

Einen speziellen Fall stellen Verlustängste oder auch Trennungsängste dar, da hier meist Bindungsthemen aus der früheren Kindheit im Vordergrund stehen. Viele Menschen leiden sehr stark unter diesen Gefühlen und sind dadurch massiv in Ihrem Leben eingeschränkt. Ich biete hierfür einen speziellen Behandlungsansatz aus der Hypnosystemik, der suggestiven- und der analytischen Hypnose, der genau diese Zusammenhänge berücksichtigt und dabei unterstützt innerlich wieder mehr zur Ruhe und in ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens zu kommen.

Ein wichtiger Bestandteil der Hypnosetherapie bei Ängsten und insbesondere bei Panikattacken, ist in vielen Fällen die hypnotische Tiefenentspannung. Denn Angst und Entspannung sind nicht gleichzeitig möglich und ein entspanntes Nervensystem kann deutlich besser mit Herausforderungen umgehen, als ein überaktiviertes.

 

Behandlungsdauer:

Konkrete Ängste lassen sich in vielen Fällen gut und schnell auflösen (2-4 Sitzungen). Komplexere Angststörungen, wie generalisierte Ängste, brauchen meist etwas länger. Sie können den Prozess in vielen Fällen durch Selbsthypnose aktiv unterstützen und verkürzen. Für die Behandlung von Ängsten ist eine ausführliche Anamnese notwendig, daher benötigen wir für das Erstgespräch 90 Minuten (einschließlich Hypnoseanwendung).

Phobien

Im Gegensatz zu einer Panikattacke, gibt es bei Phobien immer einen klaren Auslöser, wie bspw. das Auto fahren, Fliegen, große Plätze, enge Räume oder andere Menschen.

Unter einer Phobie versteht man ganz allgemein gesagt eine Angst vor bestimmten Orten, Situationen oder auch Tieren. I.d.R. treten hierbei neben dem Gefühl der Angst zusätzlich auch noch körperliche Symptome auf. 

Die Behandlung von Phobien durch Hypnose ist eine eher sanfte und stressfreie Methode, da keine direkte Konfrontation mit dem angstauslösenden Objekt stattfinden muss.  

Die Hypnose bietet bei Phobien die Möglichkeit, sowohl symptomfokussiert, als auch ursachenaufdeckend zu arbeiten. In den meisten Fällen bietet sich die Arbeit mit der hypnotischen Desensibilisierung oder auch die Auflösung mittels EMDR an. Hierüber kann die Phobie i.d.R. schnell und zuverlässig aufgelöst werden.

Mit der Hypnose lassen sich viele Arten von Phobien behandeln. Oft sind dies die Angst vorm Auto fahren, Spinnenangst oder die Flugangst. Aber auch die Klaustrophobie oder die Agoraphobie kommen recht häufig vor. 

Behandlungsdauer

Allgemein lässt sich sagen, dass sich bei isolierten Phobien, wie z.b. der Flugangst, der Angst vor Hunden, etc., i.d.R. schnelle Ergebnisse erzielen lassen. Hier reicht oft bereits ein 90-minütiges Erstgespräch aus, um die Ängste deutlich zu reduzieren. Bei Bedarf kann man die Ergebnisse in ein bis drei 35-minütigen Folgeterminen noch vertiefen. 

Soziale Phobien oder die Agoraphobie lassen sich ebenfalls gut mit der Hypnose und ggf. EMDR behandeln. Allerdings empfiehlt es sich, hier ein 90-minütiges Erstgespräch und je nach Bedarf noch zwei bis drei 60-minütige Folgesitzungen einzuplanen. Eine genauere Abschätzung der benötigten Sitzungen, lässt sich i.d.R. nach dem Erstgespräch treffen.